Augencreme auftragen: Diese Fehler solltest du vermeiden

Augencreme auftragen ist nicht schwer – wenn man weiß, wie es richtig geht! // Foto: diego_cervo / iStock

Augencreme auftragen ist nicht schwer – wenn man weiß, wie es richtig geht! // Foto: diego_cervo / iStock

Die Haut um die Augen herum ist besonders dünn und empfindlich, weshalb in dieser Region besonders schnell Falten entstehen. Eine gute Augencreme macht also durchaus Sinn, um den Zeichen der Zeit ein wenig vorzubeugen. Dabei kommt es nicht nur auf die richtigen Inhaltsstoffe an, sondern vor allem auch auf die richtige Technik. Wir zeigen euch, worauf ihr beim Augencreme auftragen achten solltet.

1. Die richtige Stelle ertasten

Die meisten von uns nehmen wohl ein wenig Augencreme auf den Zeigefinger und schmieren sie großzügig unter das Auge und verwischen sie in Richtung äußerem Augenwinkel. Tatsächlich gehört die Creme aber nur auf die Haut rund um das Jochbein. Am besten einfach mal mit dem Finger ertasten.

2. Nicht zu nah an die Wimpern ran

Wer die Creme nur auf die Haut um das Jochbein aufträgt, kann nichts falsch machen. Meistens versuchen wir aber, möglichst nah ans Auge heranzukommen und cremen auch gleich noch das Lid mit ein – ist ja schließlich Augencreme. Beim Blinzeln oder anderen Gesichtsbewegungen, wie z. B. auch beim Gähnen, nehmen die Wimpern dann aber die Creme auf, wodurch sie ins Auge gelangen kann. Das kann nicht nur zu Irritationen und Rötungen führen, die hochkonzentrierten Inhaltsstoffe können auch Schwellungen erzeugen. Und verquollene Augen wollen wir von einer Augencreme ja nun wirklich nicht bekommen!

3. Nicht zu viel Augencreme auftragen

Viel hilft viel – dieses Motto darf man bei Augencremes getrost vergessen. Die Haut um die Augen ist sehr dünn und kann gar nicht so viel Creme aufnehmen. Und alles, was auf der Haut verbleibt, läuft Gefahr, in die Augen zu gelangen. Also immer schön Abstand zu den Wimpern halten und nur rund um das Jochbein eine kleine Menge Augencreme auftragen.

4. Auf ölige Inhaltsstoffe verzichten

Jede Augencreme ist anders. Die eine kostet zwei Euro in der Drogerie, die andere fast hundert in der Parfümerie. Ganz gleich, ob günstig oder teuer: Bei den Inhaltsstoffen sollte man darauf achten, dass keine Mineralöle oder Petrolate in der Creme vorhanden sind. Diese Kriechstoffe können schnell in die Augen gelangen und für Rötungen und Schwellungen sorgen.

5. Klopfen, nicht reiben

Dass man Augencreme nicht einmassieren, sondern mit Zeigefinger einklopfen soll, hat man ja schon zig Mal gehört. Und es stimmt auch! Beim Reiben läuft man wieder Gefahr, die Creme zu nah ans Auge zu bringen. Zudem sorgt die klopfende Massage, dass die Creme schnell einzieht und gleichzeitig der Stoffwechsel ein wenig angeregt wird. Sprich Tränensäcken sagt man so praktischerweise ganz nebenbei den Kampf an.