Bock auf Beach Waves!

Junge Frau mit Beach Waves und Surfboard // Foto: puhhha / iStock

Nicht nur Salzwasser, Sonne und Wind sorgen für Beach Waves.// Foto: puhhha / iStock

Es gibt viele Dinge, die wir am Strand lieben: Das Wasser, die Sonne und natürlich die fantastischen Beach Waves, die wir bekommen, wenn das Salzwasser in unseren Haaren vom Wind getrocknet wird. Zum Glück lassen sich die lässigen Locken aber auch ohne einen Strandbesuch stylen. Et voilà: Unsere besten Beach Waves Tipps.

1. Struktur für wellige Haare

Wenn du ohnehin nicht ganz glatte Haare hast, sind Beach Waves für dich ein Leichtes: Du brauchst einfach nur ein wenig Salzspray ins handtuchtrockene Haar einzukneten. Spare den Ansatz dabei aus – ansonsten verfilzen die Haare am Oberkopf leicht. Außerdem sollen sich die Wellen in den Längen bilden. Ein paar Pumpstöße reichen völlig aus – nimmst du zuviel, lassen sich deine Haare kaum noch bändigen und können schnell ungepflegt aussehen. Anschließend kannst du deine Haare entweder an der Luft trocknen lassen  oder aber trocken föhnen. Bei beiden Varianten solltest du deine Haare immer mal wieder kneten – so kommt Bewegung ins Haar. Wenn du eine recht dicke Mähne hast, wird dich dieser Profi-Trick begeistern: In die trockenen Beach Waves ein Haaröl einarbeiten. So bekommen die texturierten Wellen einen super schönen Glanz.

2. Lockenmähne über Nacht

Im Sommer haben wir selten Lust unsere Haare zu föhnen. Wie gut, dass es zwei Methoden gibt, mit denen Beach Waves auch im Schlaf gelingen. Dafür gibst du nach dem Duschen ein wenig Volumen-Mousse in die noch handtuchtrockenen Haare. Dann kannst du einzelne Strähnen zu Schnecken aufdrehen und mit Clips am Kopf befestigen. Damit sie über Nacht nicht aufgehen, am besten eine Socke drüberziehen (ja, sieht nicht sexy aus – hilft aber!). Bei der anderen Methode setzt du dir ein Haarband auf, drehst einzelne Strähnen wieder in sich ein und steckst das Ende dann unter dem Haarband fest. Falls du sehr lange Haare hast, kannst du sie auch eindrehen immer wieder um das Haarband wickeln, bis sie halten. Bei beiden Varianten wachst du am nächsten Tag mt welligen Haaren auf, in die du nur noch ein bisschen Salzspray geben musst, um den gewünschten Look zu bekommen.


 

3. Beach Waves mit dem Lockenstab

Wenn du ganz glatte Haare hast, sind Beach Waves leider ein wenig aufwendiger. Du brauchst in jedem Fall einen Lockenstab, um deine Hare zu wellen. Benutze erst ein Hitzespray, um deine Haare zu schützen. Wenn sie sehr dünn sind, geh bitte sparsam damit um. Ansonsten hängen sich die Locken später sehr schnell aus, da es deine Haare beschwert. Um den gewünschten Undone-Look zu bekommen, musst du einzelne Strähnen erst in sich eindrehen und dann um den Lockenstab legen. Nicht zu eng – die Locken sollen später ja nicht zu akkurat aussehen. Auch die Spitzen kannst du ruhig aussparen, um das Ergebnis absichtlich noch ein wenig „unperfekter“ zu machen. Alternativ kannst du die Enden nach dem Locken aber auch noch mit einem Glätteisen bearbeiten. Wenn du dir noch mehr Textur wünscht, nimm ein Salzspray zur Hand. Auch Trockenshampoo gibt dem Haar eine matte Struktur, das es sonst vom Salzwasser bekommt.

4. Surfermähne mit dem Glätteisen

Es klingt ein wenig verrückt, aber mit einem Glätteisen kannst du dir tatsächlich Locken machen. Es kommt nur auf die richtige Methode an. Entweder nimmst du deinen Finger zuhilfe und formst so die einzelnen Wellen (Achtung, das Glätteisen ist sehr heiß!). Oder du legst deine Haare vorher zu einem S. Am besten schaust du dir die beiden Tutorials an – beide Varianten sind wirklich super easy nachzumachen und gehen auch noch richtig schnell. Ganz wichtig: Bitte benutze vorher ein Hitzeschutzspray und drücke das Glätteisen immer nur ganz kurz zusammen. Im schlimmsten Fall können deine Haare ansonsten abbrechen.

5. Salzspray selber machen

Wusstest du schon, dass du dir ein Salzspray auch selber mixen kannst. Dazu mischt du einfach die folgenden Zutaten zusammen, lässt es abkühlen und kannst es dann benutzen. Das Kokosnussöl kannst du benutzen, musst es aber nicht. Es sorgt dafür, dass die Textur nicht ganz so rau ist. Das Salz greift deine Haarstruktur an – daher solltest du das Spray abends immer gründlich auswaschen und deine Haare mit einem Conditioner pflegen. Das gilt übrigens auch für gekaufte Salzsprays.

Zutaten für’s DIY-Salzspray
2 Tassen heißes Wasser
1 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Haargel
1 Teelöffel Kokosnussöl