Cashmere: Kauf- und Pflegetipps

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Wir zeigen dir, wie Cashmere lange schön bleibt. // Foto: www.c-a.com

Ob Rollkragenpulli, Fransenweste oder V-Neck-Pulli: Cashmere ist ein toller Begleiter für kältere Tage.  // Foto: www.c-a.com

Mit den kälteren Temperaturen kehrt auch Cashmere wieder in unseren Kleiderschrank zurück. Wir zeigen dir, worauf du beim Kauf und bei der Pflege achten solltest, damit du lange Freude an deinem Kleidungsstück hast.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

In Deutschland muss ein Stoff zu mindestens 85 Prozent aus Kaschmirwolle bestehen, um den Namen Cashmere tragen zu dürfen. Ein Blick auf’s Etikett hilft weiter. Wird ein Kleidungsstück mit den Worten „mit Kaschmiranteil“ beworben, muss es mindestens 14,5 Prozent Kaschmirwolle enthalten. Mach am besten auch den Grifftest: Gute Wolle sollte sich weich und gleichzeitig fest anfühlen.

Welche Kleidungstücke liegen im Trend?

Cashmere ist ein Klassiker. Mit einem schlichten Pulli mit V-Ausschnitt, einem Rollkragenpullover oder einer Strickjacke kannst du nichts falsch machen, denn alle Teile lassen sich vielseitig kombinieren. Und bei richtiger Pflege ist Cashmere ein Stoff, den du nicht nur eine Saison trägst. Falls du es dennoch ein wenig auffälliger magst, werden natürlich auch Trends im Cashmere-Bereich aufgegriffen: Besonders angesagt für den Herbst und Winter sind Oberteile mit Fransen.

Kann man Cashmere waschen?

So lange das Kleidungsstück nicht verschmutzt ist, kannst du es nach dem Tragen einfach durchlüften lassen – am besten draußen. Wenn du es waschen musst, drehst du es auf links und gibst es bei maximal 40 Grad mit flüssigem Wollwaschmittel oder ein wenig Haarshampoo in die Waschmaschine. Ein kurzes Wollprogramm mit niedrigem Schleudergang ist ideal. Willst du deinen Cashmere-Pulli per Hand waschen, weichst du ihn am besten nur kurz in lauwarmer Wasserlauge ein, spülst ihn mit klarem Wasser durch und drückst ihn zwischen zwei Handtüchern vorsichtig trocken. Auf keinen Fall auswringen! Falls ein hartnäckiger Fleck auf dem Stoff sein sollte, bitte nicht rubbeln. Besser ein wenig Shampoo darauf geben und in die Waschmaschine geben. Zum Trocknen kannst du den Pulli dann auf einen Wäscheständer legen (nicht hängen!) oder ihn bei Kaltluft in den Trockner packen. Zugegeben, Cashmere ist bei der Reinigung schon ein wenig anspruchsvoller – dafür ist es aber auch ein Kleidungsstück, an dem du dich bei richtiger Pflege jahrelang erfreuen kannst.

Was hilft, wenn der Pulli pillt oder nicht mehr flauschig ist?

Das kennst du bestimmt auch von anderen Wollpullis: Nach einer Zeit entstehen unter den Armen kleine Knötchen im Stoff. Dieses sogenannte Pilling hat nichts mit der Qualität des Stoffs zu tun. Es entsteht bei Naturfasern durch Reibung  – und die lässt sich nun mal nicht verhindern, wenn du einen Pulli trägst. Mit einem Fusselrasierer- oder Kamm wirst du die Verfilzungen schnell los. Wenn dein Pullover nicht mehr richtig flauschig ist, hilft dieser Trick: Stecke den noch feuchten Pulli für ca. eine Stunde in einer Tüte ins Gefrierfach und lass ihn anschließend im Liegen trocknen. Alternativ kannst du auch mit einem Dampfbügeleisen über den feuchten Pulli fahren – jedoch sollte nur der Dampf den Stoff berühren, nicht das Eisen. Bei beiden Methoden richten sich die Fasern wieder auf und der Pulli fühlt sich danach richtig schön weich an.

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