Curaçao: Da wollen wir jetzt hin

Der März ist ein Monat, in dem die meisten von uns schlichtweg keinen Bock mehr auf Schnee, Eis und Kälte haben. Stattdessen träumen wir von Sonne, Strand und lauen Nächten. Zwar erreichen uns im Frühling schon die ersten wärmenden Sonnenstrahlen (endlich!) – dennoch sind wir vom Karibik-Feeling noch weit entfernt. Was da hilft? Kopfkino! Und genau deshalb beamen wir uns heute – zumindest in Bildern – auf die niederländischen Antillen. Hallo Curaçao!

Die berühmte Häuserfassade von Willemstad auf Curaçao

Die berühmte Häuserfassade in Punda, Willemstad auf Curaçao

Foto: Jana Gloistein

Wer nach Curaçao fliegt, sollte sich nicht nur an den Strand legen, sondern unbedingt auch einen Abstecher in die Hauptstadt machen. Willemstad ist zwar recht klein, hat aber unglaublich viel Charme. Und die wohl hübscheste Häuserfassade, die Handelskade. Die besten Fotos kann man übrigens am Nachmittag schießen. Wenn die Sonne sich langsam senkt, taucht sie die historischen Gebäude der niederländischen Kolonialarchitektur in ein leuchtendes Licht.

Kreuzfahrtschiff in Willemstad auf Curaçao

Kreuzfahrtschiff in Willemstad auf Curaçao

Foto: Jana Gloistein

Curaçao ist einer der Hauptanlaufpunkte für Kreuzfahrtschiffe, die durch die Karibik cruisen. Es ist nicht nur interessant zu sehen, wie die großen Pötte in den Hafen von Willemstad einlaufen – das sonst so beschauliche und eher verschlafe Städtchen wirkt plötzlich wie London oder Paris an einem Samstag vor Weihnachten. Tausende Touris strömen durch die kleine Fußgängerzone auf der Suche nach Mitbringseln. Nach ein paar Stunden ist das Spektakel vorbei und alles wird wieder ganz ruhig.

Queen-Emma-Brücke in Willemstad

Queen-Emma-Brücke in Willemstad auf Curaçao

Foto: Jana Gloistein

Die Queen-Emma-Brücke, auch liebevoll „Swinging Old Lady“ genannt,  ist neben der bunten Häuserfassade das Wahrzeichen von Willemstad. Es ist eine Pontonbrücke, die in ihrer Art einzigartig ist: Sie kann durch ein kleines Boot auf- und zugeschoben werden, damit Schiffe in den Hafen einlaufen können. Jeden Tag ertönt mehrere Male der Alarm. Daraufhin rennen alle Einheimischen los, um noch schnell die andere Seite zu erreichen. Touris rennen entweder verdutzt mit oder bleiben stehen –  und müssen dann warten, bis die Brücke wieder anlegt. Herrlich zu beobachten!

Floating Market in Willemstadt

Markt in Willemstadt

Foto: Jana Gloistein

Curaçao ist ein karges Land – daher werden viele Waren importiert. Frischer Fisch, Früchte und Gemüse werden jeden Tag auf dem „Floating Market“ in Willemstad angeboten – frisch von den Booten aus Venezuela verkauft.

Iguana auf Curaçao

Iguana auf Curaçao

Foto: Jana Gloistein

Iguanas gibt es überall auf Curaçao. Da sie die Wärme lieben, liegen sie besonders gerne auf Straßen. Also Achtung beim Autofahren! Auch auf dem Teller findet man sie wieder. Wer die Echsen probieren möchte, kann dies in der alten Markthalle “Plasa Bieu” in Willemstad tun, die jeden Mittag ihre Pforten öffnet.

Beachclub am Mambo Beach auf Curaçao

Beachclub am Mambo Beach auf Curaçao

Foto: Jana Gloistein

Curaçao hat viele Strände – je weiter man Richtung Nordwesten fährt, desto einsamer werden die Buchten. Hierfür braucht man allerdings ein Auto. Wer lieber ein wenig Trubel mag, ist in einem der zahlreichen Beachclubs gut aufgehoben.  Einer der größten und beliebtesten ist Mambo Beach: Hier gibt es Strandbetten, mehrere Pools (für alle, die kein Salzwasser mögen), Chill-out-Musik, Restaurants und natürlich die obligatorische Happy Hour, wenn die Sonne langsam im Meer versinkt.

Tauchen auf Curaçao

Tauchen auf Curaçao

Foto: Jana Gloistein

Die ABC-Inseln (Aruba, Bonaire und Curaçao) sind ein Paradies für Taucher. Fast alle Tauchgänge sind von Land aus zu erreichen, sprich man geht mit seiner Ausrüstung einfach ins Wasser und taucht los.  Das ist auch für Schnorchler toll: Direkt vor dem Strand warten bunte Korallenriffe und Fische nur darauf entdeckt zu werden.

Schildkröte beim Tauchen auf Curaçao

Schildkröte beim Tauchen auf Curaçao

Foto: Jana Gloistein

Mit ein wenig Glück kann man beim Tauchen Karrettschildkröten entdecken, die hier heimisch sind. Vor den Stränden von Klein Curacao kann man sie sogar beim Schnorcheln entdecken.

Alter Leuchtturm auf Klein Curaçao

Alter Leuchtturm auf Klein Curaçao

Foto: Jana Gloistein

Ein Highlight, das man nicht verpassen sollte, ist ein Ausflug nach Klein Curaçao. Die kleine Insel liegt ca. eine Stunde per Boot von der Hauptinsel entfernt. Sie ist zwar sehr karg, hat dafür aber traumhafte Strände.

Chillen auf Klein Curaçao

Chillen auf Klein Curaçao

Foto: Jana Gloistein

Nach einem kleinen Rundgang über die Insel sollte man am besten das tun, wofür man auf eine kleine karibische Insel fährt: Chillen, Sonne tanken und im türkisblauen Wasser schwimmen. Und aufpassen, dass das Boot nicht ohne einen losfährt – wobei so schlimm wäre das auch eigentlich auch nicht …