Das hilft bei Heuschnupfen

Wenn die Pollen fliegen, ist für viele der Heuschnupfen nicht weit. Foto: iStock

Wenn die Pollen fliegen, ist für viele der Heuschnupfen nicht weit. Foto: iStock

Laufende Nase, juckenden Augen, Niesanfälle: Rund 18 Prozent der Bevölkerung leidet an Heuschnupfen, Tendenz steigend. Früher dauerte der Pollenflug vom Frühjahr bis zum Sommer – mittlerweile hat er fast das gesamte Jahr Saison. Schuld daran ist laut Experten die Klimaerwärmung und die damit längere Blühdauer vieler Pflanzen. Wir haben ein paar Tipps für dich, die dir bei Heuschnupfen helfen.

Abends duschen

Wer an Heuschnupfen leidet, sollte vor dem Schlafengehen unbedingt duschen und die Haare waschen. Pollen können sich im Laufe des Tages nämlich auf der Haut im Haar absetzen und einem so ganz schön die Nachtruhe vermiesen. Auch die Kleidung zieht man am besten im Bad aus – so verbannt man die Pollen gleich ganz aus dem Schlafzimmer.

Augen beruhigen

Bei einer Heuschnupfen-Attacke fangen die Augen häufig an richtig schlimm zu jucken. Auch wenn’s nicht leicht fällt: Reiben verschlimmert den Zustand nur noch, im schlimmsten Fall kann durch die ständige Reizung sogar eine Bindehautentzündung entstehen. Am besten legt man kühle, feuchte Wattepads auf die Augen und wartet kurz ab. Dadurch geht der Heuschnupfen zwar nicht weg, immerhin verschwindet der lästige Juckreiz aber.

Augen schminken bei Heuschnupfen

Wer trotz tränender Augen nicht auf Make-up verzichten möchte, sollte in jedem Fall zu wasserfester Wimperntusche greifen. Ansonsten kann die Mascara ins Auge gelangen und dieses zusätzlich reizen. Auch bei Lidschatten sollte man auf Produkte mit gereinigten Pigmenten achten, die es in der Apotheke (z. B. von La Roche-Posay) gibt. Vorsicht ist auch beim Entfernen geboten: Besonders milde Reinigungslotionen, wie Mizellenwasser, schonen die empfindliche Augenhaut beim Abschminken.

Sanftes für die Nase

Nicht nur die Augen leiden bei Heuschnupfen: Auch das ständige Niesen und damit verbundene Naseputzen machen der Haut ordentlich zu schaffen. Haushaltsrolle und Klopapier stehen zwar oft in Reichweite, sind aber absolut tabu. Sie sind viel zu rau zur Haut. Am besten benutzt man Taschentücher mit integriertem Balsam. Falls die Haut an der Nasenseite und an der Oberlippe gerötet und schuppig sein sollte, helfen Repairsalben aus der Apotheke. Auf Homeoplasmine  von Boiron schwören übrigens alle Make-up-Artists und Models. Leider gibt es sie nur in französischen Apotheken zu kaufen oder über Amazon zu bestellen.

Immer gut eincremen

Heuschnupfen-Geplagte sollten darauf achten, sich  gut einzucremen. Denn Pollen können auch über die Poren in den Körper eindringen und dort allergische Reaktionen verursachen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass regelmäßiges Eincremen die Pollenbelastung über die Haut um bis zu 97 Prozent senken kann. Spezielle Cremes aus der Apotheke (z. B. von Eucerin) aktivieren Enzyme auf der Haut, die die Barriere stärken und so vor Pollen schützen.

Rötungen kaschieren

Sind Nase und Augen gerötet, kann man sie prima mit einem Concealer abdecken. Da kaputte Haut zu Schuppenbildung neigt, am besten ein flüssiges Produkt verwenden. Das lässt sich besser verteilen. Für den Augenbereich gibt es auch Concealer, die abdecken und gleichzeitig abschwellend wirken (z. B. von Clinique).