Diese 4 Inhaltsstoffe sorgen für verstopfte Poren

Verstopfte Poren können zu Pickeln führen // Foto: Yuri_Arcurs / iStock

Verstopfte Poren können zu Pickeln führen // Foto: Yuri_Arcurs / iStock

What? Ist das etwa ein Pickel? Manchmal reicht schon eine neue Creme und plötzlich sprießen die Pickel wie zu Teenagerzeiten. Wir verraten dir, welche Inhaltsstoffe verstopfte Poren verursachen können.

1. Lanolin kann verstopfte Poren verursachen

Lanolin ist ein natürlicher Wirkstoff, der aus der Wolle von Schafen gewonnen wird. Dieses sogenannte Wollfett wird häufig als Emulgator verwendet, also als Hilfsstoff, um zwei nicht miteinander mischbare Flüssigkeiten wie Öl und Wasser zu verbinden. Schafe benutzen das Lanolin, um ihre Haut vor Nässe zu schützen. Es dichtet also regelrecht ab. Bei fettiger oder zu Akne neigender Haut kann Lanolin daher komedogen wirken, sprich es verstopft die Poren und führt zur Bildung von Mitessern. Auf Cremes mit Lanolin sollte bei Pickeln oder zu Unreinheiten neigender Haut also auf jeden Fall verzichtet werden.

2. Alkohol entzieht der Haut zu viel Fett

Einer der häufigsten Fehler bei fettiger Haut ist es, sie zu stark reinigen zu wollen, um sie von Schmutz und Öl zu befreien. Entzieht man der Haut aber zu viel Fett, produziert sie automatisch mehr Talg. Produkte mit Alkohol sind sehr aggressiv und trocknen die Haut aus. Sie sollten bei fettiger Haut daher nur in Maßen oder gar nicht eingesetzt werden.

3. Salz kann die Haut verletzen

Auch Salz, dass häufig in DY-Peelings zum Einsatz kommt, trocknet die Haut aus und führt so zu vermehrter Talgproduktion. Hinzu kommt, dass die Salzkörner sehr scharfkantig sein können. Kleinste Risse in der Haut bilden eine ideale Brutstätte für Bakterien und Schmutz. Das führt unter anderem auch zu verstopften Poren und letztlich zu Entzündungen und Pickeln.

4. Silikone legen einen Schleier auf die Haut

Silikone bilden auf der Haut eine wasserabweisende Schutzschicht und sorgen so für ein ebenmäßigeres Hautbild und ein schönes Hautgefühl. Doch auch wenn unreine Haut mit Silikon besser aussieht und sich auch so anfühlt, ist der Stoff kontraproduktiv. Fettige Haut produziert viel Talg, der nicht abfließen kann. Auch Feuchtigkeit sammelt sich unter der Silikonschicht und bietet Bakterien so optimale Bedingungen. Das Resultat sind verstopfte Poren, die sich entzünden können und zu Pickeln führen. Silikone erkennt man an Inhaltsstoffen mit den Endungen „cone“ oder „xane“.