Diese Mascara-Tricks musst du kennen!

Frau trägt Wimperntusche auf.

Mit der richtigen Technik kann Wimperntusche Klimper-Wimpern zaubern. Foto: Andreas Rentz/Getty Images

Wimperntusche ist das wohl einfachste Mittel, um den Augen im Handumdrehen mehr Ausdruck zu verleihen. Wir zeigen dir die besten Tipps für Klimper-Wimpern.

1. Ruhig dick auftragen

Aus Angst vor verklebten Wimpern, werden die Härchen häufig nur ein oder zwei Mal getuscht. Für Wow-Wimpern reicht das aber nicht aus. Tatsächlich empfehlen Make-up-Artists die Härchen bis zu 30 Mal zu tuschen. Ja, du hast richtig gelesen: 30 Mal! Die Texturen der Wimperntuschen sind mittlerweile so elastisch, dass Fliegenbeine der Vergangenheit angehören. Von daher: Beim nächsten Tuschen ruhig mal ein wenig dicker auftragen!

Allerdings standen Fliegenbeine bei den diesjährigen Fashion-Shows hoch im Kurs. Wenn du diesen Look nachschminken möchtest, gelingt das wie folgt: Tusch deine Wimpern erst ganz normal, bestäube sie dann mit ein wenig Babypuder und gib noch eine Schicht Mascara darüber. Et voilà: Fertig ist der Runway-Style.

2. Unten ohne?

Sollte man die unteren Wimpern auch mittuschen? Die einen sagen ja, weil es das Auge größer und somit wacher aussehen lässt. Die anderen sagen nein, weil es das untere Lid optisch nach unten zieht und man somit müde wirke. Na, was denn nun? Richtig ist: Betont man die Wimpern am unteren Lid leicht (bitte nicht Tonnen von Farbe aufbürsten!), wirkt das Auge tatsächlich offener. Wichtig ist nur, dass die Tusche sich nicht absetzt. Mit schwarzen Rändern unter den Augen sieht man nämlich alles andere als frisch aus. Bei einigen Frauen sitzen die Wimpern allerdings so, dass die Härchen an der Haut reiben. Da hilft nur wasserfeste Wimperntusche – oder aber das Tuschen in diesem Fall auslassen.

3. Jetzt kommt Schwung in die Wimpern

Ob Chanel, Dior, Lancôme oder L’Oréal: Ohne Wimpernzange kann auch eine richtig gute Wimperntusche nicht viel ausrichten. Denn hübsch geschwungen sehen die feinen Härchen gleich nach mehr aus. Anwärmen mit dem Föhn hilft die Welle noch ausdrucksstärker zu machen. Haare lassen sich mit dem Föhn ja auch besser formen. Die Zange nur bitte nicht zu heiß werden lassen – das kann der empfindlichen Haut am Auge und den Wimpern schaden. Was kaum einer weiß: Wie beim Wimperntuschen, lautet auch beim Curlen das Motto – mehr ist mehr. Für eine Deluxe-Wimpernwelle klemmt man die Wimpern wie gewohnt am Ansatz ein und drückt einmal vorsichtig zu. Die Hand ist hierbei wie gewohnt auf Höhe der Wange. Den Griff lösen, die Wimpernzange erneut ansetzen – allerdings so, dass die Hand sich jetzt auf Höhe des Auges befindet. Wieder loslassen, neu ansetzen, mit der Hand dieses Mal in Augenbrauen-Höhe. So bekommt die Welle extra Schwung. Ganz wichtig: Vor jeder Handbewegung den Griff lösen – ansonsten kann es passieren, dass man Wimpern ausrupft. Autsch!

Auch gut und super easy nachzumachen: Tusch deine Wimpern erst von oben, dann noch einmal von unten. So bekommen sie einen richtig guten Stand, der den ganzen Tag lang hält.

4. Doppelt gut: Tightlining

Wir lieben Make-up-Tipps, die easy nachzumachen sind und auch noch Zeit sparen. Tightlining ist daher ganz nach unserem Geschmack. Bei dieser Technik wird das Mascara-Bürstchen (am besten dünn und kurz) so nah zwischen die Wimpern gedrückt, dass die Haut am Lid mitgefärbt wird. Et voilà: So spart man sich den Lidstrich. Die Methode fühlt sich zunächst ein wenig komisch an, da man mit der Wimperntusche sehr nahe am Auge rumhantiert – man gewöhnt sich aber schnell daran.

5. Jetzt kommt Farbe ins Spiel

Hast du auch schön des Öfteren mit blauer oder andersfarbiger Mascara geliebäugelt? Auf dem Bürstchen sehen die leuchtenden Farben so schön aus, aufgetragen sind sie dann aber meist doch ein wenig too much. Die Lösung: Wimpern erst schwarz tuschen, trocknen lassen und dann nur die Spitzen mit farbiger Mascara betonen. Schöner Eyecatcher!