Fototapeten: Lust auf einen Tapetenwechsel?

Lust auf einen Tapetenwechsel? Wir verraten dir, worauf du bei einer Fototapete achten solltest. // Foto: Gary Houlder / GettyImages

Lust auf einen Tapetenwechsel? Wir verraten dir, worauf du bei Fototapeten achten solltest. // Foto: Gary Houlder / GettyImages

Im Herbst und Winter verbringen wir automatisch mehr Zeit in den eigenen vier Wänden. Und spätestens dann verfallen viele von uns in den Nestbau-Modus und haben Lust, es sich so richtig schön heimelig zu machen. Seit einigen Jahren boomen Fototapeten und wir wetten, du hast auch schon einmal mit einem XXL-Motiv geliebäugelt. Mittlerweile gibt es ja auch super viele tolle Motive und Schriftzüge. Wir zeigen, worauf du beim Kauf und Tapezieren von Fototapeten achten solltest, damit sich dein Einsatz auch lohnt. 

Der Raum

Fototapeten passen grundsätzlich gut zu größeren Räumen oder freistehenden Wänden – so kommt das Motiv am besten zur Geltung. Bei kleinen oder engen Räumen solltest du ein Motiv wählen, das nicht zu dunkel oder zu unruhig ist. Ansonsten kann der Raum noch gedrängter wirken. Super sind Fototapeten mit Motiven, die optisch das Gefühl von Weite vermitteln, z. B. offene Fenster oder ein endlos wirkendes Gewässer. Solche Tapeten sehen sogar in sehr kleinen und engen Bädern super aus.

Das Motiv

Bei einer Fototapete solltest du dich nicht von Trends, sondern vom eigenen Geschmack leiten lassen. Ansonsten kann es passieren, dass du das großflächige Bild schnell leid bist. Viele Hersteller haben ein großes Sortiment an Motiven, bieten häufig aber auch die Möglichkeit, dein eigenes Foto als Tapete drucken zu lassen. Das Material und die Maße sind dabei frei wählbar. Achte unbedingt auf eine gute Auflösung des Fotos, damit es bei der Lieferung keine Enttäuschungen gibt. Die meisten Anbieter empfehlen ca. einen Megapixel pro Quadratmeter Tapete.

Die Wand

Eine Fototapete ist nichts anderes als eine normale Tapete mit Motiv. Damit das Ergebnis schön gleichmäßig wird, empfiehlt es sich, die Wand vor dem Tapezieren von alten Tapetenresten zu befreien und Unebenheiten auszugleichen. Fototapten lassen sich übrigens rückstandslos wieder entfernen. Falls du dich dennoch nicht traust, eine Wand in einer Mietwohnung mit einer Fototapete zu bekleben, kannst du das Motiv auch auf eine Gipskarton- oder Spanplatte tapezieren. Am besten schleifst du die Platte vorher ein wenig an und streichst sie mit Dispersionsfarbe. Da die Platten mehr saugen als normale Wände, musst du ein wenig mehr Kleister nehmen.

Das Material

Fototapten gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Hier die gängigen Varianten:

  • Vliestapete: Sie kommt meistens in einem Stück und nicht in einzelnen Bahnen. Der Kleister kann direkt auf die Wand gegeben werden – lästige Einweichzeiten entfallen. Das Tapezieren ist sehr einfach.
  • Vinyltapete: Die PVC-Beschichtung ist sehr robust, scheuerbeständig und abwischbar. Sie hat für gewöhnlich eine selbstklebende Rückseite und ist daher besonders schnell und einfach anzubringen.
  • Textiltapete: Durch eine beschichtete Oberfläche aus Fasern wirkt sie häufig dreidimensional. Zum Anbringen benötigt man einen Spezialkleber.
  • Papiertapete: Das bedruckte Recyclingpapier schont die Umwelt und ist die kostengünstigste Variante. Die meisten Motive müssen in Bahnen geklebt werden, was genaues Arbeiten erfordert. Durch die Einweichzeiten erfordert das Tapezieren mehr Zeit.

Das Tapezieren

Wenn Bahnen geklebt werden, solltest du dir eine Person zu Hilfe holen. Einer schaut, wie’s passt, der andere schiebt. Am besten klebst du bei Tageslicht – so erkennst du eventuelle Unebenheiten. Ist der Kleister erst einmal getrocknet, lässt sich die Tapete nicht mehr verschieben. Die Trocknungszeit solltest du unbedingt einhalten, ehe du überstehende Ränder abschneidest. Ansonsten kann die Tapete beim Schneiden einreißen.