Jeans kaufen: So findest du die perfekt sitzende Hose

Jeans kaufen leicht gemacht - mit unseren Tipps // Foto: JackF / iStock

Jeans kaufen leicht gemacht – mit unseren Tipps // Foto: JackF / iStock

Jeans können unberechenbar sein: In der Umkleidekabine sitzen sie perfekt, nach ein paar Stunden Tragen sieht dann alles ganz anders aus. Plötzlich leiert die Skinny Jeans an den Knien und der Knopf der High-Waist-Jeans drückt unangenehm in den Bauchnabel. Ärgerlich! Mit ein paar Insidertipps wird dir dieses Horror-Szenario aber in Zukunft erspart bleiben. Wir zeigen dir, worauf du beim Jeans kaufen unbedingt achten solltest. So findest du garantiert eine Hose, die perfekt sitzt und trotzdem richtig gemütlich ist.

1. Der Stretchanteil

Die richtige Stretchjeans zu finden, ist mitunter nicht ganz einfach. Sie soll möglichst hauteng sitzen, aber bitte nicht zu sehr nach Leggings aussehen. Am besten macht man ein paar richtige Verrenkungen in der Umkleidekabine, um herauszufinden, ob die Jeans sich auch wirklich richtig schön dehnt und dabei eng am Körper bleibt. Ganz wichtig: Bildet sich im Schritt ein sogenannter „Camel Toe“ – zeichnen sich also die Schamlippen ab – ist die Hose eindeutig zu eng. Spandex und Lycra sorgen in Jeans für einen guten Stretchkomfort. Auch Polyester gibt Jeans gute Dehnungsqualitäten, Viskose sorgt für einen angenehm weichen Griff.

2. Die Formbeständigkeit

Es gibt Jeans, die sitzen am Morgen perfekt und am Abend rutschen sie einem von der Hüfte. Wie aber kann man beim Jeans kaufen feststellen, ob die Hose beim Tragen ihre Form behält? Experten raten, bereits in der Umkleidekabine ein paar Kniebeugen zu machen. Verliert die Hose an bestimmten Stellen bereits an Spannkraft, wird sie bei längerem Tragen vermutlich noch stärker ausleiern. Hosen, die einen hohen Stretchanteil haben, neigen besonders dazu, ihre Form zu verlieren. Hier empfiehlt es sich, die Hose erst einmal für ein paar Stunden daheim zu tragen und die Etiketten dabei dranzulassen. Sitzt die Jeans schon nach wenigen Stunden nicht mehr vernünftig, sollte man sie besser umtauschen.

3. Das Bündchen

High Waist, Mid Waist oder Low Waist: Bei Jeans gibt es viele unterschiedlich hoch oder tief geschnittene Bündchen. In der Umkleidekabine trägt man die Hose gerade mal ein paar Minuten. Wenn man später aber mehrere Stunden in der Jeans sitzen will oder muss, soll sie bitteschön immer noch gemütlich sein. Um das herauszufinden, setzt man sich beim Anprobieren am besten für ein paar Minuten hin. Entweder auf einen Hocker oder Stuhl – wenn keiner da ist, tut es auch der Boden. So merkt man ziemlich schnell, ob die Hose irgendwo einschneidet. Grundsätzlich gilt, dass Mid-Waist-Jeans am gemütlichsten sind. Bei High-Waist-Jeans sollte man darauf achten, dass die Hose um den Bauchnabel herum abschließt, Low-Waist-Jeans sollten nicht weiter als eine Hand breit unter dem Bauchnabel enden.

4. Die Festigkeit

Es gibt Menschen, die keine Stretch-Jeans mögen. Sondern Hosen, die sich nach richtig ursprünglichem Denim anfühlen. Damit diese Jeans aber nicht zu ungemütlich sind, sollten sie zumindest einen Mini-Stretchanteil von einem oder zwei Prozent haben. Ansonsten sitzen sie zu starr und sind alles andere als bequem.