Kokosöl: Der Beauty-Allrounder

Kokosöl ist super für Haut und Haar. // Foto: ChesiireCat / iStock

Kokosöl ist super für Haut und Haar. // Foto: ChesiireCat / iStock

Hmm, Kokosöl duftet herrlich nach Sommer, Sonne und Strand und vetreibt gerade jetzt im Herbst und Winter trübe Gedanken. Doch der tolle Duft ist nur einer der Gründe, warum es so beliebt ist: Die vielen essentiellen Fettsäuren, Vitamine und Mineralien machen es zu einem Beauty-Allrounder für Haut und Haar. Wir verraten euch, was ihr mit Kokosöl alles anstellen könnt.

1. Kokosöl: Good to know

Es gibt unzählige Beauty-Produkte mit Kokosöl zu kaufen. Je höher der Anteil an reinem Öl, desto besser pflegt es. Natürlich kann man auch reines Kokosfett aus dem Super- oder Biomarkt benutzen. Dabei sollte man aber unbedingt darauf achten, dass es ein rein natives, also unbearbeitetes Öl ist. Industriell verarbeitete Produkte enthalten zum Teil viel weniger Nährstoffe und können durch zugesetzte Stoffe Irritationen auf der Haut auslösen.

2. Für die Haut

Gerade trocknene Haut freut sich besonders über Kokosöl. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass der Anteil an reinem Kokosöl besonders hoch ist – dann macht es die Haut streichelzart. Da es entzündungshemmende Eigenschaften hat, unterstützt es den Heilungsprozess von kleinen Wunden  und lindert gereizte Hautstellen z. B. nach dem Rasieren oder dem Sonnenbaden.

3. Gegen Pickel

Fettiges Kokosöl bei unreiner Haut und Akne einzusetzen, klingt zugegeben zunächst ein wenig seltsam. Durch den hohen Anteil an Laurinsäure besitzt Kokosöl aber eine antibakterielle Wirkung und ist daher ein beliebter Bestandteil in Anti-Pickel-Produkten. Auch pur kann Kokosöl auf die Haut aufgetragen werden – allerdings sollte es sparsam eingesetzt werden, da ansonsten die Poren verstopfen könen. Noch besser ist es, entzündete Stellen oder Pickel direkt mit ein wenig Fett zu betupfen.

4. Zum Abschminken

Ob Lippenstift, Rouge oder sogar wasserfeste Mascara: Kokosöl entfernt alles und hinterlässt dabei seinen wertvollen Film aus Mineralien, Vitaminen und Fettsäuren. Reinigung und Pflege in einem! Bitte nur gut aufpassen, dass kein Kokosnussöl ins Auge gerät.

5. Als Deo

Wie oben schon erwähnt, enthält Kokosöl Laurinsäure, die antibakteriell wirkt. Das hilft nicht nur gegen Pickel, sondern verhindert auch Schweißgeruch. Man gibt einfach ein wenig Fett auf ein Wattepad und streicht es unter die Achseln. Vor dem Einziehen gut einwirken lassen, ansonsten gibt es Deoflecken. Besonders bei frisch rasierter oder sehr empfindlicher Haut ist das Öl eine tolle Alternative zu herkömmlichen Deos. Die entzündungshemmenden Wirkstoffe helfen zudem, Rasurbrand und kleine Pickelchen abheilen oder gar nicht erst entstehen zu lassen.

6. Für die Haare

Auch trockenes oder strapaziertes Haar lässt sich mit Kokosöl herrlich weich und glänzend pflegen. Bei splissigen Enden einfach ein wenig Fett in die Spitzen einmassieren, über Nacht einwirken lassen und gut ausspülen. Bei trockenem oder lockigem Haar kann man auch eine Maske machen, sprich Kokosöl von den Haarwurzeln bis in die Spitzen geben. Das pflegt gleichzeitig die Kopfhaut. Anschließend gründlich ausspülen. Und sollten die Haare mal wieder zu Berge  stehen, einfach ein wenig Öl in die Handflächen geben, verreiben und leicht über die Haare streifen. Tschüß Frizz!

7. Kokosöl als Badezusatz

Eher ein Tipp für kältere Tage, auf den wir uns aber schon jetzt freuen. Einfach ein bis zwei Esslöffel ins Badewasser geben – so holt man sich die Südsee nach Hause. Da das Öl rückfettend wirkt, kann man sich anschließend sogar das Eincremen sparen und sich trotzdem über super weiche Haut freuen.

8. Als Balm

Gerade keinen Lippenspflegestift zur Hand? Ein Klecks Kokonussöl tut’s ebenso – und schmeckt dabei auch noch lecker. Und falls die Nagelhaut mal wieder richtig trocken sein sollte, freut auch sie sich über ein wenig Kokosfett.

9. Für die Zahnpflege

Schon mal was vom Ölziehen gehört? Diese Ayurveda-Methode wird schon seit Jahrtausenden zur Pflege der Zähne eingesetzt. Ein Teelöffel Öl wird dabei für ca. 20 Minuten im Mund behalten und hin- und herbewegt. So als würde man Mundspülung benutzen. Anschließend ausspucken und nicht mit Wasser nachspülen. Die enthaltene Capryl- und Laurinsäure soll Karies vorbeugen.

10. Zum Rasieren

Wer empfindliche, zu Rasurbrand neigende Haut hat, kann statt Rasierschaum auch Kokosöl benutzen. Es lässt die Klingen sanft über die Haut gleiten. Ganz wichtig: Anschließend den Rasierer mit richtig heißem Wasser abspülen – ansonsten verkleben die Klingen.