Pigmentflecken: Das hilft wirklich!

Das hilft wirklich gegen Pigmentflecken // Foto: iStock / Tassii

Das hilft wirklich gegen Pigmentflecken // Foto: iStock / Tassii

Pigmentflecken kennt jeder von uns – kleine gelbe, braune oder schwarze Punkte, die sich auf unserer Haut bilden. Aber wie entstehen diese Flecken eigentlich und was kann man vorbeugend tun,  um sie zu vermeiden, bzw wie wird man sie am besten wieder los?

Was sind eigentlich Pigmentflecken?

Schuld an Pigmentflecken sind überaktive Zellen in der Haut, die Melanozyten. Eigentlich sind diese dafür zuständig als Reaktion auf UV-Licht den Hautfarbstoff Melanin zu produzieren, der die Haut vor den schädlichen Strahlen schützt und dafür sorgt, dass unsere Haut bräunt. Doch gewisse Faktoren können einzelne Melanozyten aus dem Gleichgewicht bringen und sie so zur Überproduktion anregen:Hormonpräparate (die Pille oder auch Soft Plastikflaschen, die zu lange in der Sonne lagen!), Hormonschwankungen (z.B. bei einer Schwangerschaft), bestimmte Medikamente und natürlich  zu viel direkte Sonneneinstrahlung. Das Ergebnis: Pigmentflecken.

 

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Vorsorge gegen Pigmentflecken

  • Cremt euch besonders im Gesicht mit hohem  Sonnenschutz ein – IMMER, auch wenn es bewölkt aussieht. Und es sollte mindestens Lichtschutzfaktor 30 sein.
  • Vermeidet direkte Sonnenstrahlung und auf jeden Fall Solarienbesuche!
  • Vermeidet im Sommer aggressive Peelings , denn die machen die Haut kurzzeitig dünner.
  • Beipackzettel von Medikamenten lesen! Eine Nebenwirkung kann sein, dass ihr Sonnenempfindlicher werdet und eure Haut extra Schutz bedarf.
  • Achtung bei der Pille: Auch hier ist extra Sonnenschutz von Nöten!

Was kann man tun, wenn die Pigmentflecken schon da sind?

Ganz besonders wichtig: Ein Fleck ist nicht gleich Fleck, also unbedingt einmal im Jahr ein Computer-Screening- Check beim Dermatologen machen lassen und auffällige Pigmentflecken beobachten! Wenn das geklärt ist, habt ihr ein paar Möglichkeiten, um die lässigen kleinen Spots wieder loszuwerden. Aber auch hier gilt: Nicht mit Atombomben auf Spatzen schiessen – überlegt euch ein probates Mittel, dass du euch und eurem Körper passt. Nicht alles ist für jeden etwas! Ihr wollt sie trotzdem loswerden?

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Pflanzliches

Malve, Pfefferminze, Schlüsselblume, Melisse, Echinacea oder Schafgarbe werden zur Aufhellung eingesetzt und sind gut verträglich. Außerdem ist Vitamin C ebenfalls ein bewährtes Mittel gegen Überpigmentierung und außerdem frei von Nebenwirkungen!

B-Resorcinol

Der Wirkstoff verhindert die Bildung von Melanin, indem es ein Schlüsselenzym blockiert. Nach vier Wochen soll ein erstes Verblassen der Pigmentflecken, nach drei Monaten eine deutliche Aufhellung sichtbar sein.

Anti-Spot- oder Whitening-Produkte

Bei diesen Produkten solltet ihr auf einen hohen Lichtschutzfaktor und aufhellende Wirkstoffe wie Vitamin C, Hydrochinon (chemischer Bleichstoff) oder Lakritze und Arbutin (natürliche Aufheller) achten. Sie schützen mit Antioxidantien die Zellen und verhindern so die Neubildung des Farbstoffs Melanin, außerdem hellen sie vorhandene Pigmentflecken etwas auf. Aber Vorsicht, immer erst an einer Stelle testen, diese Mittel können allergische Reaktionen hervorrufen.

Lasern

Viele Haut- und Kosmetikinstitute bieten mittlerweile gezielte Behandlungen für Pigmentflecken an. Bei der Lasertherapie werden die braunen Pigmente zerstört und anschließend vom Körper abgebaut. Das tut nicht weh, ist aber eben schon ein Eingriff, den man sich überlegen sollte.

Chemisches Peeling

Bei einem Peeling mit Trichloressigsäure oder Vitamin-A-Säure wird eine Maske mit schälenden und bleichenden Substanzen aufgetragen. Nach einer individuellen Einwirkzeit pellt sich die Haut, und die Flecken sind nach sechs bis acht Wochen deutlich weniger sichtbar. Ich kann dabei aber leider nur an die Sex and the City-Folge denken, als Samanthas Gesicht nach einem Fruchtsäurepeeling  wie eine offene Fleischwunde aussah.

Am Ende ist es wie immer und überall: Jeder muss für sich entscheiden und glücklich werden. Ob mit oder ohne Pigmentflecken…