So gelingt der Oversize-Look!

Oversize ist derzeit total angesagt. // Foto: Christian Vierig / Getty Images

Oversize ist derzeit total angesagt. // Foto: Christian Vierig / Getty Images

XXL-Mantel, Top oder Marlenehose: Am Oversize-Look kommt in diesem Herbst niemand vorbei! Dabei bedeutet “Oversize“ eigentlich unförmig oder sackartig. Wichtig dabei: Das trendige Teil muss zwar zu groß aussehen, sollte es aber nicht wirklich sein. Klingt kompliziert? Ist es eigentlich gar nicht, wie verraten euch fünf Tricks, wie ihr den Oversize- Look ganz easy stylen könnt.

1. Ausgleich schaffen

Die Regel ist einfach: Wenn oben weit, dann unten schmal, wenn unten schmal, dann oben weit. Heißt im Klartext: Weite Mäntel, Shirts oder Strickjacken brauchen einen schmalen Gegenpol, am besten in Form einer knackigen Skinny Jeans oder auch eines kurzen Rockes – wenn ihr gerne Bein zeigt. Eine weite Hose wird am besten mit einem schmalen Top oder einer in die Hose gesteckten Bluse getragen, so schafft ihr eine schmale Körpermitte.

2. Einen Look kreieren

Oversize läuft immer ein wenig Gefahr, nach Schlafanzug auszusehen, daher ist es bei dem Stil wichtig, einen Look zu kreieren. Das bedeutet: Die gemütliche XXL Strickjacke zur schmalen Jeans sollte zum Beispiel mit edlen Loafer oder Pumps getragen werden – das streckt die Silhouette. Besonders weite Hosen wirken am besten mit hohen Schuhen. Und auch Haare und Accessoires sollten am besten nicht „ich bin gerade aufgestanden und habe mir meine gemütliche Strickjacke übergeworfen“ schreien.

Wenn der Look oben breiter ausfällt, sollte die Silhouette unten schmal gehalten werden. // Foto: Christian Vierig / Getty Images

Alles richtig gemacht: Das kurze Kleid und die hohen Schuhe ergeben mit dem XXL-Jacket einen super Oversize-Look.  // Foto: Christian Vierig / Getty Images

3. Die richtige Länge

Oversize-Oberteile sind entweder sehr breit oder sehr lang. Bei der Länge unbedingt darauf achten, dass Shirt, Bluse, Strickjacke oder Mantel eine Handbreit über dem Knie endet, das macht nämlich auch von hinten noch was her.

4. Auf den eigenen Körper abstimmen

Es ist gemein, aber wahr: Große, schlanke Frauen können eigentlich alles an Oversize-Teilen tragen. Für alle anderen gilt: Auf den eigenen Körper anpassen. Ihr seid sehr klein: Dann lasst die Finger von zu weiten Hosen, die stauchen noch zusätzlich. Bei großer Oberweite immer daran denken, dass Obersize-Oberteile diese noch zusätzlich betonen. Breite Schultern und Oversize-Mäntel sind nicht die ideale Kombination. Aber auch hier gilt wie immer: Wenn du dich damit wohlfühlst, ist sowieso alles erlaubt!

Mit einem Poncho zur Röhrenhose liegst du beim Oversize-Look immer richtig. // Foto: Kirstin Sinclair / Getty Images

Wenn der Look oben breiter ausfällt, sollte die Silhouette unten schmal gehalten werden. // Foto: Kirstin Sinclair / Getty Images

5. Layering

Eine lange Strickweste unter einer kurzen Lederjacke, ein riesiger Schal zur schmalen Jeansjacke, ein großer Mantel zum sexy Abendkleid, schaffe verschiedene Längen, Größen und Breitenverhältnisse, dann wirkt der Look am besten!

Oversize-Pieces zum Nachshoppen:

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Lässig geschnittene Bluse mit coolem Statement-Print "Never say never" auf der Rückseite, von C&A

 

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Marlenehose mit Pikeestruktur, eng geschnittener Hüfte und zunehmender Weite am Bein, von Lanius

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Pullover aus weichem Material-Mix mit übergroßem Rollkragen und langen Seitenschlitzen, von C&A
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Langärmeliger Poncho mit Schalkragen, offener Vorderseite und angesagtem Ethno-Druck, von C&A




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Strickpullover mit weiter Silhouette und engen Ärmeln, von someday