Sonnencreme fürs Baby: Unbesorgt nach draußen

Es ist die einzige Schattenseite des Sommers: Sonnenbrandgefahr! Was für uns schmerzhaft und gefährlich ist, ist für die Jüngsten noch viel dramatischer. Deswegen ist eine ordentliche Sonnencreme fürs Baby absolute Pflicht, wenn es nach draußen geht.

Empfindliche Babyhaut braucht besonders intensive Pflege. // Foto: Chad Riley / Getty Images

Empfindliche Babyhaut braucht besonders intensive Pflege. // Foto: Chad Riley / Getty Images

Warum ist Sonnencreme fürs Baby so wichtig?

Babyhaut ist viel empfindlicher als die eines Erwachsenen und außerdem fünfmal dünner. Tatsächlich ist die Haut erst bei einem 15-Jährigen mit der Haut eines Erwachsenen zu vergleichen. Das bedeutet, dass gefährliche Strahlen vor diesem Alter viel besser in tiefere Schichten vordringen können. Aber Achtung: Das heißt genauso, dass alle Inhaltsstoffe des Sonnenschutzes ebenso gut von der Haut des Kleinen aufgenommen werden! Deswegen ist es unerlässlich, dass bei einer Sonnencreme fürs Baby ganz besonders auf die Qualität geschaut wird. Achte beim Kauf also darauf, dass dass das Produkt keine Nanopartikel enthält. Die chemischen Mini-Stoffe in Sonnencremes können bei erwachsener Haut keinen Schaden anrichten, weil sie die Hautbarriere nicht durchbrechen, bei zarter Baby- oder Kinderhaut, die möglicherweise sogar noch vom Baden schön aufgeweicht ist, sieht das aber ganz anders aus. Chemische UV-Filter sind für junge Haut ebenfalls nicht geeignet, auf diese sollte in der Creme oder dem Spray also auch verzichtet werden.

Außerdem muss die Sonnencreme fürs Baby oder Kind einen weitaus höheren Lichtschutzfaktor aufweisen, da darf ein Minimum von 30 schon sein.

Übrigens muss eine Sonnencreme fürs Baby nicht unbedingt teurer sein als die Mittel, die die Erwachsenen vor der Sonne schützen. Die Webseite sparbaby.de hat die Ergebnisse des aktuellsten Tests zum Thema Sonnenschutz bei Kindern zusammengefasst, die Ergebnisse kannst du hier lesen. 

Da aber alles Cremen vor allem bei Kindern, die stundenlang am Strand herumtollen, nicht hilft, gelten noch ein paar andere Regeln:

  • Babys und Kinder sollten möglichst nicht in der prallen Sonne sitzen, Schatten tut ihnen viel besser.
  • Kleidung aus speziellen Sonnenschutz-Materialien sowie ein Sonnenhut, der auch den empfindlichen Babynacken schützt, sollten unbedingt zum Einsatz kommen.
  • Nach dem Sonnenbaden tut eine speziell auf Kinderhaut abgestimmte Après-Pflegecreme gut, denn auch hier: Durch ihre Zartheit trocknet Babyhaut viel schneller aus als die eines Erwachsenen und muss deswegen gut gepflegt werden.
  • Dein Kind zappelt beim Eincremen herum oder bekommt einen Tobsuchtsanfall, weil es schließlich schon seit mindestens 23 Sekunden in der Sonne spielen könnte, wenn du es nur in Frieden ließest? Lass es mitcremen! Nivea fand in einem Test heraus, dass Kinder das lästige Eincremen eher über sich ergehen lassen, wenn sie dabei aktiv mitmachen können. Mama und Papa müssen allerdings auf die gerechte Verteilung der Sonnencreme achten!