Wäsche trocknen bei kaltem Wetter: So geht’s am besten

Wäsche trocknen bei kaltem Wetter kann ganz schön nerven. Wir zeigen dir, wie es trotzdem gelingt. // Foto: PeopleImages / iStock

Wäsche trocknen bei kaltem Wetter kann ganz schön nerven. Wir zeigen dir, wie es trotzdem gelingt. // Foto: PeopleImages / iStock

Im Herbst und Winter können Wäscheberge durchaus schon mal zum Problem werden. Besonders, wenn du keinen Balkon, Dachboden oder Keller hast, wo du die Wäsche zum Trocknen aufhängen kannst. Gefühlt braucht die Kleidung ewig, bis sie nicht mehr nass ist. Und bleibt sie zu lange feucht, fängt sie häufig auch zu muffen an. Aber keine Sorge: Wir zeigen dir, wie Wäsche trocknen bei kaltem Wetter am besten funktioniert.

1. Wäsche möglichst nicht in der Wohnung aufhängen

Deine Wäsche solltest du wirklich nur in der Wohnung trocknen, wenn es gar nicht anders geht. Der Grund: Beim Trocknen verdunstet Wasser und steigert so die Luftfeuchtigkeit. Das ist das ideale Klima für Schimmel und Pilzsporen, die Allergien auslösen. Lungenerkrankungen fördern und Atembeschwerden verursachen können. Das Gemeine: Selbst wenn du am Anfang noch keinen Schimmel an den Tapeten siehst, können sich durchaus schon Pilze breit gemacht haben. Wenn du deine Wäsche also in der Wohnung trocknest, solltest du unbedingt darauf achten, gut durchzulüften. So kann die Feuchtigkeit – bei einem Korb Wäsche sind es ganze zwei Liter Wasser – entweichen.

 2. Wäsche draußen trocknen

Selbst wenn es draußen noch so kalt sein sollte, stell deinen Wäscheständer ruhig auf den Balkon oder die Terrasse. Selbst bei Minusgraden ist das kein Problem. Die Feuchtigkeit gefriert dann, was deiner Wäsche aber nichts anhaben kann. Sie trocknet dadurch sogar schneller und ist anschließend richtig schön weich. Einzige Ausnahme: Wenn es draußen nass und feucht sein sollte, wird deine Wäsche leider nicht trocknen. Also entweder an einem anderen Tag waschen oder drinnen aufhängen.

3. Ausreichend Platz lassen

Egal ob drinnen oder draußen: Je mehr Platz du zwischen den einzelnen Wäschestücken lässt, desto besser kann die Luft dazwischen zirkulieren und die Feuchtigkeit abtransportieren. Vielleicht macht es also Sinn, dass du dir einen zweiten Wäscheständer zulegst? Es gibt ja sogar Modelle, die du in der Badewanne aufspannen kannst. Oder vielleicht hast du sogar auf dem Dachboden Platz, eine Wäscheleine aufzuhängen?

Wäsche trocknen bei kaltem Wetter: Die Heizung ist tabu!

Wir wissen, wie verlockend es sein kann, die Heizung zum Trocknen zu benutzen. Aber es ist eine verdammt schlechte Idee. Denn so entsteht innerhalb kürzester Zeit eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit in den Räumen, die – siehe Punkt 1 – zu Schimmel und Pilzbefall führen kann. Du kannst den Wäscheständer gerne in die Nähe einer Heizung stellen, solltest dazu aber parallel unbedingt die Fenster in deiner Wohnung öffnen.

5. Einen Trockner benutzen

Einige Wäschestücke wie Dessous müssen eh auf die Leine, aber gerade bei Handtüchern und Bettwäsche ist ein Trockner im Winter ein Segen.  Nicht nur, weil er deine Wäsche innerhalb kürzester Zeit trocknet, die Sachen riechen anschließend auch so unglaublich gut und sind so richtig schön flauschig. Wenn du keinen Trockner hast und dir im Mietshaus auch keiner zur Verfügung steht, überleg doch mal, ob du vielleicht wenigstens deine Handtücher und Bettwäsche im Waschsalon trocknest. Das schont nicht nur deine Wohnung, sondern sorgt auch bei dir für Wohlbefinden. Was gibt es schließlich Schöneres, als sich in ein frisch bezogenes Bett oder in ein weiches Handtuch nach einem Bad einzukuscheln?