Weiße Zähne: Die helle Freude!

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Mit weißen Zähnen hat man gut lachen! // Foto: SanneBerg/iStock

Weiße Zähne sehen nicht nur schön aus, sie lassen uns auch – laut zahlreicher Studien – intelligenter, beliebter und attraktiver wirken. Das sind doch mal gute Gründe, um sich die Zähne ein wenig aufhellen zu lassen. Wir verraten euch, welche Bleaching-Methoden es gibt und worauf ihr achten solltet.

Reinigen oder bleachen?

Manchmal kann eine professionelle Zahnreinigung schon ausreichen, um den Zähnen wieder zu mehr Glanz zu verhelfen. Durch das Entfernen der Beläge auf den Zähnen und in den Zwischenräumen wirkt das Lächeln gleich wieder ein wenig strahlender. Verfärbungen im Zahnschmelz lassen sich mit einer PZR allerdings nicht beseitigen. Wer über ein Home-Bleaching nachdenkt, sollte immer erst eine Zahnreinigung durchführen lassen. Schließlich will man den Zahn und nicht die Beläge aufhellen.

Zuhause bleichen oder zum Profi?

Bleaching-Sets für den Heimgebrauch findet man mittlerweile zuhauf in der Drogerie. Sie sind viel geringer dosiert als beim Zahnarzt und dementsprechend weniger effektiv. Wer seine Zähne also richtig deutlich aufhellen möchte, kommt um einen Gang zum Profi nicht rum. Für ein wenig weißere Zähne sind die Drogerie-Produkte aber bestens geeignet. Und natürlich ist es auch eine Kostenfrage!

Wie lange dauert es, bis die Zähne heller werden?

Das kommt ganz auf die Art des Bleachings an. Bei Produkten für zuhause sieht man meistens nach zwei Wochen erste Effekte. Auch Schienen, die vom Zahnarzt angepasst werden und die dann zuhause mit einem Gel befüllt werden, haben meistens eine Anwendungszeit um die 14 Tage. Beim sogenannten In-Office-Bleaching wird das Aufheller-Gel beim Zahnarzt aufgetragen und mithilfe einer UV-Lampe, einem LED-Kaltlicht oder eines Lasers aktiviert. Diese Methode geht mit 20 bis 30 Minuten besonders schnell und erfordert nur zwei bis vier Sitzungen. Allerdings kann es sein, dass die Zähne anschließend eine Zeit lang kälte- oder wärmeempfindlich sind.

Schadet Bleaching den Zähnen?

In Deutschland regelt das Gesetz, wie viel Wasserstoffperoxid in Produkten enthalten sein darf. Und diese Menge ist sehr gering! Höher dosiertes Bleichmittel darf nur der Doc anwenden – und der weiß, was er tut. In jedem Fall sollte man vor dem Bleaching einmal zum Zahnarzt gehen und überprüfen lassen, wie es um die eigenen Zähne steht. Bei Karies, Zahnfleischentzündungen oder sehr empfindlichen Zähnen sollte man nicht bleichen.

Gibt es Grenzen beim Bleaching?

Gesunde Zähne lassen sich easy von außen bleachen, indem der Zahnschmelz aufgehellt wird. Selbst „tote“ Zähne, die sich z. B. nach einer Wurzelbehandlung dunkel verfärbt haben, lassen sich aufhellen, indem ein Bleichmittel in den Wurzelkanal gespritzt wird. Nur Füllungen und Kronen sind immun gegen jede Art von Bleaching.

Kann Zahnpasta weiße Zähne machen?

Sie kann zumindest dabei helfen, indem sie durch Schleifpartikel Verfärbungen entfernt. Achtung: Wer täglich damit putzt, sollte auf einen RDA-Wert unter 100 achten (steht auf der Verpackung). Dieser gibt an, wie abtragend die Zahnpasta wirkt. Werden abrasive Zahnpasten zu häufig benutzt, können sie den Zahnschmelz schädigen. Daher unbedingt die Packungsbeilage lesen.