Winterklamotten aussortieren: Und tschüss!

Im Winter haben Strickpulli, Daunenmantel und Lederstiefel uns super Dienste geleistet. Vielen Dank dafür! Nun aber dürfen sie gerne Platz für unsere Sommergarderobe machen. Wir verraten euch, was ihr beim Aussortieren eurer Winterklamotten beachten solltet.

Winterklamotten einmotten // Foto: Getty Images

Das Ausmisten der Winterklamotten kann ganz schön anstrengend sein. Aber es lohnt sich! // Foto: Simon Winnall/ Getty Images

1. Ausmisten

Ihr seid gerade dabei, eure Winterklamotten in Kisten zu verstauen, um Platz für die Sommergarderobe zu machen? Prima. Dann mistet doch am besten gleich mit aus. Habt ihr ein Kleidungsstück drei Saisons hintereinander nicht angehabt, werdet ihr es im nächsten Jahr vermutlich auch nicht tun. Also aussortieren und dann verkaufen oder zur Altkleider-Sammelstelle bringen.

2. Großwaschtag

Bevor es ans Wegräumen geht, sollten alle Kleidungsstücke gründlich gewaschen werden. Motten lieben Textilien, an denen noch Hautschüppchen haften oder die nach Schweiß duften (für uns: stinken). Also nicht nur Hosen und Pullis in die Waschmaschine stecken, auch an Mützen, Schals und Handschuhe denken. Cashmere und Strickteile, die gewaschen werden dürfen (unbedingt aufs Etikett achten) werden erst auf links gedreht (so verfilzen die Textilien nicht so schnell), bei niedriger Temperatur mit Wollwaschmittel und ohne Weichspüler gewaschen und dann bei niedriger Umdrehung geschleudert. Getrocknet werden sie am besten liegend auf einem Handtuch. Selbst Daunenjacken kann man im Wollwaschprogramm bei 30 Grad und mit speziellem Funktions- oder Daunenwaschmittel in die Waschmaschine geben. Das Problem ist das Trocknen, denn die Feder saugen sich mit Wasser voll. Der Trick: Ein Trockner und zwei Tennisbälle. Bei niedrigster Stufe wird die Jacke so schonend getrocknet – die Tennisbälle sorgen dafür, dass die Daunen schön aufgelockert werden und nach dem Trocknen schön bauschig sind. Wer keinen Trockner hat, bringt die Jacke am besten in die Reinigung.

3. Gut verpackt und verstaut

Ganz wichtig: Ehe man seine Klamotten verpackt, müssen sie vollständig durchgetrocknet sein. Ansonsten können sie anfangen zu muffen oder im schlimmsten Fall sogar schimmeln. Am besten lagert man seine Lieblinge an Orten, an denen es trocken und warm ist – ansonsten drohen Schimmel, Stockflecken und unangenehme Gerüche. Wer keinen Dachboden, sondern nur einen Keller hat, kann seine Kleidung auch in Kommoden aus Stoff oder Plastik verpacken und unter dem Bett verstauen. Die Klamotten bitte nicht zu fest in Aufbewahrungskisten stopfen: Dadurch verknittern sie nicht nur, auch Motten verstecken ihre Larven gerne in engen Höhlen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann kleine Säckchen mit Lavendel oder Zedernholz in die Kartons packen – auch diese Gerüche halten Motten fern.

4. Ran an die Treter

Für Schuhe gilt das Gleiche wie für Kleidung: Vor dem Einmotten am besten erst einmal schauen, welche man noch im nächsten Jahr tragen möchte und kann. Dann wird der Schuh samt Sohle von Dreck und Rollsplit befreit – entweder mit einer Schuhbürste oder einem feuchten Schwamm. Salzränder sind häufig besonders hartnäckig: Auf Glattleder lassen sie sich mit einem Tuch entfernen, das zuvor in Milch getunkt wurde. Stoffschuhe am besten einmal in der Maschine durchwaschen. Ganz zum Schluss bekommen Leder- und Wildlederschuhe noch ein wenig Schuhcreme beziehungsweise Pflegespray und können dann weggepackt werden – im besten Fall mit Schuhspannern.